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Gemeinde und SI Schengen unterstützen Aktion „Nackt im Netz ? – Schützen Sie Ihre Daten!“

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Bild des Tages LW (C) M. Schoentgen

In der vergangenen Woche organisierte das Informationssicherheitsportal CASES des Ministeriums für Wirtschaft und Außenhandel eine Sensibilisierungskampagne unter dem Titel „Nackt im Netz? – Schützen Sie Ihre Daten!“ Ziel der Kampagne war es, auf den Schutz der digitalen Privatsphäre durch richtiges Verhalten bei der Nutzung des Internets hinzuweisen.

Copyright - Marc Schoentgen

Nicht nur in der Hauptstadt, im Norden und im Zentrum des Landes, auch an der Mosel verlief die Aktion mit großem Erfolg und sogar grenzüberschreitend. Maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt waren als Partner von CASES die Gemeinde und der Syndicat d’Initiative von Schengen.

So wurde am vergangenen Freitag Vormittag, nach dem Erfolg der Aktion im Schengen-Lyzeum in Perl, die Primärschule in Remerschen zum nächsten Schauplatz der Sensibilisierungskampagne. Auch hier verteilten Vertreter von CASES und des Syndicat d’Initiative von Schengen sowie der Schengener Bürgermeister Roger Weber Orangen und Informationsbroschüren an die Klassenlehrer.

RTL-Interview Weber

Dabei wurde die folgende Botschaft vermittelt: Die Schale schützt die empfindliche Frucht vor dem Zugriff – und auch wir sind im Internet nur geschützt, wenn wir unsere persönlichen Daten nicht bedenkenlos preisgeben.

André Holfeltz, der administrative Leiter der Remerscher Primärschule, ging im Gespräch mit einer Vertreterin von CASES auf das Thema Internetsicherheit in der Schule ein. Er erklärte, dass der Computer ab dem 3. Schuljahr als beliebtes Erstkommunionsgeschenk bei vielen Kindern bereits zu einem Teil des Alltags werde. Ab der 4. und 5. Klasse führte bei den meisten kein Weg mehr am Internet vorbei. Da die Schule über eine eigene Homepage verfüge, könnten die Schüler hier aber konkret erste sinnvolle Erfahrungen mit dem Internet sammeln.

Was die dringend benötigte Sensibilisierung der Kinder betreffe, sei der erste Kontakt mit CASES durch den engagierten Informatiker und Kassierer des SI Schengen, Jacques Federspiel, zustande gekommen.

In einem Radiointerview mit RTL erklärte Federspiel, dass viele Eltern oft damit überfordert sind, den Kindern die nötigen Kompetenzen zu vermitteln, die sie im Umgang mit dem Internet brauchen. Der SI Schengen trete daher für die Weiterbildung der Eltern und die Aufklärung der Kinder in der Schengener Gemeinde ein.

Bürgermeister Weber wies im selben Interview darauf hin, dass viele Kinder durchaus über ungeahntes Wissen im Bereich der Neuen Medien verfügten, was er am Vormittag beim Besuch der Schule feststellen konnte. Doch Aufklärung sei dringend nötig und so sei er froh, dass seine Gemeinde zur Sensibilisierung der Bürger im Bereich der Informationssicherheit beitragen könne.

Nach einer Kampagne zur Prävention von Gewalt, Alkohol- und Drogenmißbrauch für sämtliche Klassen des 6. Schuljahres sollen im Anschluss an die „Orangenaktion“ nun auch die mysecureIT-Kurse in Remerschen für die 3., 4. und 6. Klassen durchgeführt werden.

Auch in Remerschen gilt, dass die Eltern bei der Aufklärung im Bereich Informationssicherheit nicht vergessen werden dürfen. Und so steht bereits in Kürze, am 11. und am 18. Februar in der Jugendherberge Remerschen eine Informationsveranstaltung des SI Schengen zum Thema Datensicherheit für die Eltern auf dem Programm.

Weitere Informationen zur Aktion „Nackt im Netz?“ und zu Fragen der Informationssicherheit können auf www.cases.lu, dem Informationssicherheitsportal des Ministeriums für Wirtschaft und Außenhandel abgerufen werden.

Partner der Aktion:

CACTUS, CASES, Handelskammer Luxemburg, Handwerkskammer Luxemburg, Familien- und Integrationsministerium, Gemeinde Sanem, Gemeinde Schengen, Ministerium für Erziehung und Berufsausbildung, Ministerium für Wirtschaft und Aussenhandel, NORTIC, Police Grand-Ducale, das Postunternehmen, Service National de la Jeunesse, Stadt Ettelbrück, Stadt Luxemburg, Syndicat d’Initiative Schengen



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