
In den Monaten März, April läuft in Luxemburg die Vorbereitung zur Erstkommunion auf vollen Touren. Die Verwandten schenken den Kindern oft Handys, Computer, Spiel-Konsolen. Die Eltern werden sehr oft durch diese Geschenke überrumpelt. Zusätzlich ergibt sich das Problem, dass das Geschenk ja dem Kind übergeben wird, und somit in die alleinige Bestimmungs-Gewalt des nun „großen“ Kindes übergeht.
Dies stellt Kinder wie Erwachsene vor ein großes Problem, denn mit dem Schenken einer solchen Sache (Handy, Computer, Konsole) muss zuerst der verantwortungsvolle Gebrauch erlernt werden. Genau wie beim „Schenken“ eines Haustieres der Fall ist.
Aus diesem Grund sind bei der Auswahl der Geschenke genau wie beim Betreuen der Beschenkten verschiedene Regeln zu beachten:
- Man soll nur etwas schenken, das den Beschenkten nicht überfordert oder ihn nicht altersgerechten Gefahren aussetzt. Man soll den Beschenkten auch nicht glauben lassen, dass er ganz alleine über die Benutzung des Geschenks verfügen kann. Eltern müssen Erziehungsberechtigt bleiben, ihre Autorität darf nicht in Frage gestellt werden, sondern bestätigt werden.
- Falls man etwas schenkt, soll man dafür sorgen, dass der Beschenkte sich mit dem Geschenk in einer verantwortungsbewussten Umgebung vertraut machen kann. Aus diesem Grund soll man das Geschenk mit den Eltern absprechen. (Man schenkt ja auch niemanden ein Haustier ohne dies vorher abzureden).
- Falls man etwas schenkt, soll man dafür sorgen, dass Eltern die Möglichkeit bekommen den Beschenkten zu begleiten und mit den benötigten Informationen zu versorgen. So wäre es zum Beispiel sehr verantwortungsbewusst, falls man den Beschenkten mit Informationsmaterial versorgt, das über die reine technische Beschreibung hinausreicht. Lusi Broschüre dazulegen, Informationen von CASES hinzufügen.
- Eltern, sollen, Kinder im Erstkommunionsalter keinen Computer mit Internet-Zugang ins Zimmer stellen. Kinder in diesem Alter sind nicht in der Lage das Internet alleine zu benutzen. Eltern müssen also die Benutzung des Computers regulieren und Regeln festlegen :
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Vertrag
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- Ich besuche nur Internetseiten, die ich mit Mama oder Papa abgesprochen habe. Bin ich nicht sicher, ob eine Seite gut für mich ist, frag ich sie.
- Ich bin im Internet immer höflich und füge keinem Schaden zu.
- Ich verrate im Internet nichts über mich oder meine Familie.
- Bevor ich etwas anklicke, überlege ich, ob das gut ist. Ich prüfe jede Nachricht kritisch.
- Ich verwende auch technische Schutzmittel: einen eingeschränkten Zugang, Passwörter, aktualisierte Programme, ein Antivirusprogramm, eine Firewall und eine Anti-Spyware.
- Bei Problemen oder einem unguten Gefühl, wende ich mich an Mama oder Papa.
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- Eltern müssen Ihre Kinder begleiten und Ihnen den verantwortungsbewussten Umgang mit den Geschenken lehren. Der Aufwand dieser Aufgabe soll weder von den Eltern noch von den schenkenden Personen unterschätzt werden. Dieses Begleiten kann nicht durch den Einsatz technischer Hilfsmittel ersetzt werden, sondern nur unterstützt werden. Je nach Alter der Kinder kann man auf das Prinzip des White-listing oder auf den Einsatz von Filtern zurückgreifen. Man kann sich aber nicht voll auf diese Technologie verlassen.
- Der Rechner muss mit technischen Schutzmaßnahmen ausgestattet sein. Er muss über ein Anti-Viren Programm verfügen, muss eine Firewall haben und soll regelmäßig die Updates (Fehler-Korrekturen) herunterladen.
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Weitere Informationen ...
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