Auf Einladung des Justiz-, Medien- und Kommunikationsministers François Biltgen fanden sich am 23. November mehr als 120 Professionelle aus dem IT-Bereich zu einer Cybersecurity-Konferenz in Luxemburg zusammen. Die Teilnehmer, die aus Luxemburg und der Großregion angereist waren, hatten am Nachmittag die Möglichkeit, an speziellen Workshops zum Thema Cyberkriminalität und Informationssicherheit teilzunehmen. Das große Interesse, das diese Workshops verbuchen konnten, spiegelte auch die Botschaft des Ministers wider: "Wir müssen immer aktuell sein, in die Sicherheit investieren und der Notwendigkeit zuvorkommen".
Im Vorfeld war auch Steve Purser, Vorsitzender der Abteilung für technische Kompetenz von ENISA, zu Wort gekommen und hatte zu verstärkter internationaler Kooperation aufgerufen, denn schließlich gibt es auch im World Wide Web keine geografischen Grenzen.
Gesprächsthema war auch die neue nationale Strategie für Cybersecurity. Bereits 8 Tage vor der Konferenz, am 15. November 2011, hatte das im Juli diesen Jahres gegründete "Cyber Security Board" die fünf Hauptpfeiler präsentiert, auf denen seine Arbeit, ganz im Sinne dieser Strategie, in den kommenden Monaten basieren wird:
Absicherung der Datenverarbeitung sowie der Kommunikationssysteme und –infrastrukturen
Modernisierung des legalen Rahmens
Weiterentwicklung der nationalen und internationalen Kooperation
Informations-, Edukations- und Sensibilisierungsarbeit im Hinblick auf bestehende Risiken
Einführung von verbindlichen Normen und Standards für mehr Sicherheit
Das Video von SMILE zeigt einen Zusammenschnitt der Konferenz mit Kernaussagen von Minister François Biltgen, Patrick Houtsch, Steve Purser, Xavier Buck, Thierry Fromes und Bertrand Lathoud.