Diebstahl der Hardware
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Ein Dieb bemächtigt sich fremden Guts mittels Gewalt oder ohne das Wissen der bestohlenen Person.
Alle Bestandteile eines EDV-Systems können Gegenstand eines Diebstahls sein.
Diese Diebstähle können in den Räumen des Unternehmens oder während des Transports der Hardware erfolgen.
Ebenso wie der Diebstahl kann auch der Verlust von EDV-Geräten weitreichende Konsequenzen für die betroffene Person haben.
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Es können verschiedenste Komponenten gestohlen werden bzw. verloren gehen, und daher ist es fast
unmöglich, eine umfassende Liste aufzustellen.
Am häufigsten werden die nachfolgend aufgeführten Geräte gestohlen:

Der beträchtliche Marktwert, eine hohe Speicherkapazität sowie die Miniaturisierung der portablen
Computer haben diese Geräte in Bezug auf Diebstähle zu einem begehrten Objekt gemacht.

Aufgrund ihrer Miniaturisierung und Effizienz sind Personal Assistants eine begehrte Hehlerware.
Die hohe Speicherkapazität der Personal Assistants kann sich im Fall eines Datenverlusts oder -diebstahls als eine bedeutende Quelle erweisen.
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Der Diebstahl dieser Datenträger ist vielleicht weniger bekannt und auf den ersten Blick
auch weniger dramatisch, kann aber verhängnisvolle Konsequenzen für das betroffene Unternehmen haben.
Der Diebstahl von magnetischen Datenträgern (Magnetbänder, Disketten) oder optischen Datenträgern wie
etwa einer CD (Compact Disk), DVD (Digital Versatile Disk), eines USB-Speichers (Universal Serial Bus)
oder eines PCMCIA-Speichers (Personal Computer Memory Card International Association), die als
Sicherheitskopie, Hauptspeicher oder Sicherungsspeicher (Backup) genutzt werden, kommt ziemlich
häufig vor und ermöglicht den Diebstahl großer Datenmengen.

Angesichts der zahlreichen Synchronisationsfunktionen zwischen den Mobiltelefonen und den
EDV-Lösungen müssen diese Geräte eindeutig als ein Glied in der Kette der elektronischen Datenverarbeitung angesehen werden.
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Le vol d'équipements informatiques peut entraîner de
sérieuses conséquences.
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Der Diebstahl von EDV-Geräten kann schwerwiegende Folgen haben. Folgende Schäden können auftreten:

Bei einem Diebstahl eines Gerätes oder Datenträgers ist der unmittelbare Schaden der finanzielle
Verlust, der den Kosten für die Wiederanschaffung des entwendeten Geräts entspricht.
Bei einem Diebstahl eines Mobiltelefons kommen möglicherweise noch die Gebühren für die Telefonate hinzu,
die der Dieb vor der Sperrung des Mobiltelefons durch den Dienstanbieter tätigt.

Der Diebstahl oder Verlust eines Geräts kann abhängig vom Verwendungszweck des gestohlenen oder verloren gegangenen
Geräts verschiedenste Auswirkungen mit beträchtlichen Schäden wie beispielsweise den Verlust von Know-how,
das Ausspionieren von Fabrikationsgeheimnissen, die Verbreitung vertraulicher Daten, den Verlust des
Ansehens der betroffenen Person, den Verlust von Finanzdaten, den Verlust von logischen Zugangscodes etc. haben.
Die Schäden für die betroffenen Personen können je nach Verwendungszweck der Hardware ganz verschiedenartig
sein (Neuformatierung, um eine andere Nutzung zu ermöglichen, Nutzung zum unbefugten Eindringen in ein
Netzwerk oder Verkauf von Daten).

Der Diebstahl von portablen Geräten beinhaltet logischerweise auch den
Diebstahl aller auf diesem Gerät installierten Softwareprogramme.
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Dies umfasst alle marktüblichen Softwareprogramme, aber auch spezielle für die Zwecke der
Privatperson, des Unternehmens oder der Verwaltung entwickelte Softwareprogramme.
Der Diebstahl von Geräten, mit denen über die Technik der drahtlosen Netzwerke, per Infrarottechnik
oder per Fernzugriff eine Verbindung zu einem Netzwerk oder anderen Peripheriegeräten hergestellt
werden kann, ermöglicht den unbefugten Zugang zum Netzwerk der betroffenen Person. Dieser Zugang
kann verwendet werden, um sich weiterer Informationen zu bemächtigen oder weitere Schäden anzurichten.

Die Nichtverfügbarkeit dieser Geräte versetzt das unglückliche Opfer häufig in die Lage,
nicht mehr arbeiten zu können. Dieser mit dem Verlust von Dokumenten und Anwendungen verbundene
Produktivitätsverlust kann zu einem enormen Arbeitsaufwand allein für die Wiederherstellung der
Daten und Softwareprogramme in den Zustand, in dem sie sich zum Zeitpunkt des Diebstahls oder
Verlusts befunden haben, führen. Dieser Arbeitsaufwand ist um ein Vielfaches höher, wenn die
betroffene Person nicht über aktuelle Sicherungskopien verfügt.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Dieb, wenn er über minimale EDV-Kenntnisse verfügt, in der Lage ist,
Softwareprogramme wie beispielsweise die e-Mail oder e-Banking-Anwendungen zu nutzen und sich dabei als
der rechtmäßige Eigentümer auszugeben. Es liegt auf der Hand, dass in einem solchen Fall der finanzielle
Schaden schnell beträchtliche Summen erreichen kann.
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Zahlreiche Quellen liefern Informationen, die das Ausmaß des Diebstahls von EDV-Geräten beschreiben:

Der Diebstahl von portablen Computern ist nach dem Versand von Viren das zweithäufigste Delikt
im EDV-Bereich. (Studie des CSI/FBI (Computer Security Institute/Federal Bureau of Investigation)
über Verbrechen und EDV-Sicherheit aus dem Jahr 2003).

591.000 portable Computer wurden während des Jahres 2001 in den Vereinigten Staaten entwendet (Time Magazine 27.01.03).

Während des ersten Halbjahres haben eilige Reisende 62.000 Mobiltelefone, 2.900 portable
Computer und 1.300 Personal Digital Assistants in den Londoner Taxis vergessen (BBC, August 2001).

In Südkorea werden jährlich 2,8 Millionen Mobiltelefone verloren oder geklaut (Financial News, August 2002).
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IT-Sicherheitsbeauftragte gaben an, dass 57% der ausgenutzten Sicherheitslücken auf den
Diebstahl von portablen Computern zurückzuführen sind (Studie des CSI).

70 % der Diebstähle von Computern erfolgen unternehmens- oder verwaltungsintern (Gartner Group).
Der Diebstahl von portablen Computern stellt ein bedeutendes Risiko dar, da sensible
Unternehmensdaten betroffen sind, und die Situation kann sich mit der zunehmenden
Verwendung von so genannten Pocket-Geräten nur verschlimmern. Chris Christaensen, IDC (International Data Corporation).

33 % aller Anwender von Personal Digital Assistants (PDA) nutzen diese Geräte zur
Speicherung von Passwörtern und Zugangscodes, 25 % speichern dort kritische berufliche Daten und ebenfalls
25 % speichern in diesen Geräten Daten bezüglich ihrer Bankkonten. (PointSec 's Survey).

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Es muss zwischen vorbeugenden Maßnahmen, deren Ziel es ist, derartige Ereignisse zu vermeiden,
und den anderen Maßnahmen, deren Ziel die Erkennung und die Kontrolle dieser Art von Ereignissen
bzw. die Einschränkung der Auswirkungen ist, unterschieden werden.

Das Vorhandensein, die interne Verbreitung, die Einhaltung und die Überwachung von Verfahren hinsichtlich
der Verwendung, des Transports und der Lagerung von Datenträgern ermöglichen Ihnen, den Verlust bzw.
den Diebstahl von Datenträgern in erheblichem Maß zu verringern.
Die Existenz und die Einhaltung von im Fall eines Datendiebstahls oder -verlusts zu befolgenden
Verfahren wie beispielsweise die Filterung des Zugangs zu einem Netzwerk auf der Basis der
MAC-Adresse (Media Access Control), die Unterbindung des Fernzugriffs, die Sperre des
Kunden-VPN (Virtual Private Network) oder die Änderung aller Passwörter des Anwenders
sind unumgängliche Maßnahmen zur Einschränkung der Auswirkungen.
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Diese Schutzmaßnahmen können nicht als vorbeugende Maßnahmen betrachtet werden, selbst wenn
ihre Existenz und ihre Verbreitung vor einem internen Diebstahl abschrecken mögen.
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Nur die detaillierte Überwachung des Inventars ermöglicht es Ihnen, den Fernzugriff
mittels gestohlener Geräte zu verhindern, und kann Ihnen als Grundlage für die Verhandlungen mit dem Versicherer dienen.

Die Anzahl der Diebstähle oder Verluste von Datenträgern (Disketten, CD ROM - Compact Disk Read
Only Memory - etc.) ist proportional zur Anzahl der in Umlauf befindlichen Datenträger.
Es kann sich daher als vorteilhaft erweisen, die Verwendung dieser Datenträger
erstens einzuschränken und zweitens zu kontrollieren.
Die Sperrung gewisser Peripheriegeräte wie beispielsweise der USB-Ports
(Universal Serial Bus) oder der Infrarotschnittstellen kann die unbefugte Nutzung bestimmter Datenträger verhindern.
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Diese Schutzmaßnahme kann als vorbeugend eingestuft werden.
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Im Handel sind kleine Vorrichtungen erhältlich, die es ermöglichen, die portablen Computer am
Mobiliar zu befestigen. Selbst wenn diese Vorrichtungen leider häufig nicht einen
Diebstahl verhindern können, so dienen sie dennoch dazu, den zeitlichen Aufwand eines
versuchten Diebstahls zu verlängern und ihn offensichtlicher zu machen.
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Diese Schutzmaßnahme kann als vorbeugend eingestuft werden.

Es wird dringend geraten, spezielle Softwareprogramme zur Verschlüsselung der auf der
Festplatte der portablen Computer gespeicherten Daten zu verwenden. Diese Tools machen
die Verwendung der gestohlenen Daten nahezu unmöglich.
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Diese Schutzmaßnahme kann als vorbeugend eingestuft werden.
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Verwenden Sie wie in allen anderen Bereichen der EDV auch leistungsfähige
Passwörter und löschen Sie unnötige Benutzerkonten auf dem Gerät.
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Diese Schutzmaßnahme kann als vorbeugend eingestuft werden.

Ganz gleich ob per Aufkleber oder Gravur - die Kennzeichnung der EDV-Geräte ist ein wichtiges
Mittel, um einen Dieb von seinem Vorhaben abzubringen.
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Diese Schutzmaßnahme kann als vorbeugend eingestuft werden.
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