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Spyware fängt man sich im Allgemeinen beim Surfen im Internet oder beim Laden von kostenlosen Programmen (Freeware) oder Werbeprogrammen (Adware) ein. Am häufigsten ist Spyware in Instant Messaging Programmen (ICQ), Audioprogrammen (RealPlayer) und "Peer-to-Peer"-Programmen (Kazaa, Limewire) zu finden. Die Spyware selbst ist ein autonomes Programm oder mit einem zu einem anderen Zweck dienenden Programm verknüpft. Es verwendet also Techniken wie etwa das Social Engineering oder die Technik der Trojanischen Pferde.
 Zu Werbezwecken dienende Spyware erfasst Daten über die Anwender und interagiert sichtbar mit ihnen, indem sie die Anzeige von gezielten Werbebannern generiert, die Anzeige von Pop-up-Fenstern auslöst oder den Inhalt der besuchten Webseiten verändert, um beispielsweise kommerzielle Links hinzuzufügen. Dies ist die gängige Spyware. Ihre Existenz wird normalerweise in der Lizenzvereinbarung der betroffenen Software erwähnt, häufig jedoch in zweideutigen Ausdrücken und/oder in einer Fremdsprache, was zur Folge hat, dass der Anwender nicht richtig informiert ist.
Die Spione erfassen ebenfalls Daten über den Benutzer, dies geschieht jedoch völlig im Verborgenen. Die Überwachung und die mögliche Weiterverwendung der erfassten Daten erfolgen ohne Wissen des Benutzers. Die Daten dienen im Allgemeinen statistischen Zwecken, dem Marketing, zum Debuggen oder zur technischen Wartung bzw. zur Überwachung des Cyber Space. Die Existenz dieser Spionageprogramme wird den Benutzern bewusst verschwiegen.
Integrierte (oder interne) Spyware ist eine Routine, die in den Quellcode einer Software, die über eine eigene Funktion verfügt, integriert wurde, um es ihr zu ermöglichen, Informationen zu erfassen und über das Internet zu übertragen. Diese Spyware wird separat heruntergeladen oder bei der Installation anderer kostenloser Programme, bei denen es sich im Allgemeinen ebenfalls um Spyware handelt, aufgrund von Abkommen zwischen den Urhebern der Software angeboten. Dies ist insbesondere bei Gator, New.net, SaveNow, TopText, Alexa und Webhancer der Fall.
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Während der Anwender im Internet surft, kann die auf seinem Computer gespeicherte Spyware Informationen erfassen, die sein System verlangsamen oder die Vertraulichkeit oder Integrität seiner Daten gefährden. Sie kann die Liste der besuchten Internetseiten speichern, das Verlaufsprotokoll des Internet-Browsers, die Cookies, die Informationen über die installierten Programme und sogar die auf der Festplatte vorhandenen Daten untersuchen und ausnutzen. Spyware stellt eine Verletzung der Privatsphäre der Opfer dar.
Externe Spyware ist eine autonome Anwendung, die mit der mit ihr verknüpften eigentlichen Software kommuniziert und deren einzige Funktion darin besteht, sich der "Client Relation" zu bemächtigen: Datenerfassung und -übertragung, Anzeige von Werbebannern etc. Diese Spyware wird von Werbeunternehmen oder spezialisierten Unternehmen wie etwa Radiate, Cydoor, Conducent, Onflow oder Web3000 entwickelt, mit denen die Urheber der Softwareprogramme ebenfalls Abkommen abschließen. Die Spyware von Cydoor ist beispielsweise mit der „Peer-to-Peer“-Software KaZaA verknüpft und wird gleichzeitig mit dieser Software installiert.
 Cydoor - Spyware, die während des Surfens im Internet Pop-up-Fenster öffnet. Außerdem leitet Sie alle Internet-Requests an Drittserver weiter, um Ihre Gewohnheiten zu erfassen. Cydoor kann nicht mittels der Windows-Funktion „Uninstall“ deinstalliert werden, und es steht keine Deinstallationsroutine zur Auswahl.
Gator - bietet eine scheinbar nützliche Funktion, die jedoch sehr gefährlich ist. Das Programm bietet die Möglichkeit, sich den Namen des Anwenders, Passwörter und die Informationen der für den Zugang zu e-Commerce-Seiten verwendeten Karten zu merken. Diese Informationen werden auf Ihrem Computer gespeichert. Obwohl die Daten verschlüsselt werden, können sie von Gator oder von Eindringlingen abgefragt werden.
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