Verwundbarkeit
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"Verwundbarkeit" bezeichnet alle Sicherheitslücken der EDV-Ressourcen, die von den Viren,
Würmern etc. genutzt werden können, um die Ressourcen zu gefährden. Eine derartige
Ausnutzung von Sicherheitslücken kann zu beträchtlichen Verlusten führen. Es werden
täglich neue Verwundbarkeiten entdeckt. Diese können jegliche EDV-Ressourcen betreffen.
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Die Verwundbarkeiten sind zu zahlreich, als dass sie vollständig aufgeführt werden können.
Es ist jedoch möglich, diese Verwundbarkeiten je nach den verschiedenen Normen und Schulen
wie etwa BS7799, EBIOS oder auch GMITS in drei Gruppen einzuteilen.
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"Verwundbarkeit" bezeichnet alle Sicherheitslücken der EDV-Ressourcen, die von den Viren,
Würmern etc. genutzt werden können, um die Ressourcen zu gefährden.
Die Verwundbarkeiten lassen sich in drei Gruppen unterteilen:

Eine fehlende korrekte Verwaltung eines EDV-Systems kann schnell zu dessen Gefährdung führen
(unternehmensintern als kritische Ressourcen eingestuft).
Die Regeln für die Nutzung und die Implementierung dieser kritischen Ressourcen müssen auf der
Ebene der Lösungsverwaltung definiert werden. Auf dieser Ebene müssen auch die Kontrollmaßnahmen
eingeführt werden, die eine Überwachung der Einhaltung der Vorschriften ermöglichen. Die Entwicklung
und die Verbreitung der Verfahren, die die ordnungsgemäße Funktionsweise der Lösung regeln,
werden ebenfalls auf dieser Ebene verwaltet.

Diese Gruppe umfasst alle Verwundbarkeiten im Zusammenhang mit unvorhersehbaren Ereignissen wie
etwa Ausfällen, Unfällen oder beabsichtigten Gefährdungen der Hardware.
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Im Rahmen dieser Gruppe von Verwundbarkeiten werden alle physikalischen Eigenschaften der Rechenzentren
und EDV-Ausrüstungen analysiert. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem so genannten "Kontinuitätsplan".

Diese Gruppe der Verwundbarkeiten ist mit Abstand die sich am schnellsten verändernde.
Sie umfasst alle Verwundbarkeiten im Zusammenhang mit der Nutzung von Technologien oder
Lösungen (Hardware, Software). Zahlreiche Menschen sind mit der Suche nach Verwundbarkeiten
beschäftigt, und so werden täglich neue Sicherheitslücken offenbart. Zu dieser Familie der
Verwundbarkeiten gehören auch alle Sicherheitslücken, die im Zusammenhang mit
Interoperabilitätsproblemen, mit der Notwendigkeit einer Migration und mit der
Einführung neuer Produkte stehen.

Jede vernetzte Privatperson, jedes vernetzte kleine und mittelständische Unternehmen und
vernetzte Verwaltungen, die die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und insbesondere das Internet nutzen.
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Es ist nicht möglich, die Entstehung aller Sicherheitslücken umfassend zu beschreiben. Sie sind einfach zu zahlreich.
Das Ziel dieses Abschnitts ist daher nicht die Erstellung einer vollständigen Liste,
sondern die Beschreibung einiger Arten von Verwundbarkeiten, die ein beträchtliches Risiko für die EDV- und Kommunikationssysteme darstellen


Fehlende Verwaltung der Sicherheit von EDV- und Kommunikationssystemen: Spezielle Humanressourcen
müssen der Überwachung der EDV- und Kommunikationssysteme zugewiesen werden. Diese Ressourcen müssen
auch die Korrektur von Verstößen durchführen.

Falsche Nutzung der implementierten Mittel: Selbst wenn auf der Ebene der Zugangskontrolle
Vorschriften aufgestellt worden sind (Passwort), hat das Fehlen effektiver Kontrollen
zur Folge, dass viele Benutzer dazu neigen, ihr Passwort nicht zu ändern oder bestimmte
sicherheitsanfällige Passwörter zu verwenden.
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Fehlende Verfahren im Zusammenhang mit der Sicherheit von EDV- und
Kommunikationssystemen: Die einzuhaltenden Regeln werden selten eindeutig aufgeführt.

Fehlende Information der Anwender: Selbst wenn Verfahren bezüglich der Sicherheit der
EDV- und Kommunikationssysteme vorhanden sind, so scheint es häufig der Fall zu sein,
dass die Anwender und die Administratoren dieser Systeme davon keine Kenntnis haben.

Eine in Bezug auf die Risiken unangemessene Sicherheitspolitik: Die tatsächliche
Bewertung der Risiken, denen die Systeme ausgesetzt sind, wird nur selten ausgeführt,
und folglich stehen die eingeführten Sicherheitsmaßnahmen häufig in keinem Verhältnis zu den Risiken.

Interne Organisation: Die Vielfalt der EDV-Systeme und Anwendungen mit ihren
speziellen und immer günstigeren Lösungen führt zu einer Komplexität bzw. der
Unmöglichkeit, die Sicherheit der EDV- und Kommunikationssysteme zentral zu verwalten.
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Nicht-Redundanz: Ganz gleich, ob aus Gründen im Zusammenhang mit den EDV-Systemen,
Softwareprogrammen oder aus physikalischen Gründen (Temperatur, Strom etc.), die
Nichtverfügbarkeit eines Servers oder einer Datenbank kann zur Unterbrechung von Diensten führen.

Fehlende Zugangskontrolle zu physikalischen Elementen: Der Zugang zu den Rechenzentren,
zur den Anschlüssen oder sonstigen Komponenten muss so eingeschränkt sein, dass
(un)beabsichtigte Manipulationen, die zu einem totalen Ausfall des Rechenzentrums
oder eines Teils der Verbindungen zu den Anwendern führen können, vermieden werden.

Falsche Lagerung von Sicherungs-Datenträgern: Die Sicherungs-Datenträger werden häufig
im Rechenzentrum selbst aufbewahrt, wodurch sie bei einem Schadensfall unbrauchbar werden.

Falsche Ressourcenverwaltung: Die Ressourcen müssen korrekt dimensioniert und sorgfältig überwacht werden.

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Fehlende Verwaltung der Verkabelung: Eine fehlende Dokumentation der Verkabelung
kann zur ungewollten Trennung von Verbindungen und somit zur Nichtverfügbarkeit
von Ressourcen in öffentlichen Netzwerken führen.



Interoperabilität der EDV- und Kommunikationssysteme: Um eine einfache
Kommunikation zwischen verschiedenen Systemen zu gewährleisten, werden häufig zusätzliche
Kommunikationsschichten eingerichtet, was zu neuen Verwundbarkeiten führen kann.

Zuverlässigkeit der Aktualisierungen und Updates (Patches): Häufig
erfolgt die Implementierung von Patches in Eile und ohne vorherige Abschätzung.

Komplexität der Vorschriften bezüglich der Firewalls und Router: Die
Implementierung von Filterungen und Zugangsregeln auf Anforderung macht einen Gesamtüberblick quasi unmöglich.

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