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E-mail

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Themenblatt 025 E-mail Logo CASES
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Zusammenfassung
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Die zunehmende Nutzung des Internets als Mittel sowohl privater als auch beruflicher Kommunikation macht die E-Mail zum universellen Kommunikationsmittel. Heute laufen viele Beziehungen privater oder geschäftlicher Natur oder mit dem Staat weitgehend über die Verwendung dieses Kommunikationsmittels. Die E-Mail ist in unserer heutigen Gesellschaft praktisch zu einem Kommunikationsstandard geworden.


Der Breitbandanschluss (DSL oder über Kabel-TV) verstärkt das Phänomen der weit verbreiteten E-Mail-Verwendung noch. Dank dieser Leistungssteigerung können heute problemlos mehrere Megabyte große Anhänge jeglicher Art (Textdateien, Programme, Musikdateien) verschickt werden.

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transp Inhalt
1 Was ist eine e-mail ?
2 2 Wie funktionniert das ?
3 3. Welches sind die mit der Verwendung von e-Mails verbundenen Risiken ?
4 4 Wie kann man sich schützen
Illustration e-mail
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1 Was ist eine e-mail ?
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Eine E-Mail ist eine Nachricht, die über dazwischenliegende E-Mail-Server oder -Relays von einer Mailbox zu einer anderen übertragen wird. Konkret ist eine E-Mail ein Strom von Daten, die so strukturiert sind, dass die E-Mail-Server sie interpretieren und in die Mailbox des Empfängers befördern können.

Eine E-Mail enthält folgende Elemente:

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flchedte die E-Mail-Adresse des oder der Hauptempfänger(s);
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flchedte die E-Mail-Adresse des Absenders der Nachricht;
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flchedte einen Inhalt (Message Body), der den Text der Nachricht enthält, und häufig auch angehängte Dateien;
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flchedte im Unterschied zur konventionellen Post enthält eine E-Mail außerdem einen Betreff, anhand dessen sich die Nachricht identifizieren lässt;
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flchedte weitere Informationen für die Zustellung der Nachricht, ähnlich wie ein Poststempel (Datum, Uhrzeit, Liste der Server, über die die Nachricht weitergeleitet wurde usw.).
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2 Wie funktionniert das ?
 

Wie bereits erwähnt, ist eine E-Mail ein Datenstrom, der von einem Absender über dazwischenliegende E-Mail-Server oder -Relays an einen Empfänger übertragen wird. Das folgende Schema illustriert diesen Ablauf:

Schema der Arbeitsweise

  Wie dieses Schema zeigt, werden bei den Sende- und Empfangsvorgängen mehrere Kommunikationsprotokolle verwendet.

Bekanntlich ist ein Protokoll eine Form der Kommunikation, die zwischen zwei Organisationen festgelegt wird und es ihnen erlaubt, Informationen auszutauschen. Es handelt sich dabei um nicht mehr und nicht weniger als eine gemeinsame Sprache, die zwei Organisationen (in der Regel ein Client und ein Server) verwenden, um eine bestimmte Aufgabe, hier den Versand einer E-Mail, durchführen zu können (siehe auch Protokoll).

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Die Tabelle rechts zeigt eine Übersicht über die diversen Protokolle, die im Rahmen des Versands und des Empfangs von E-Mails verwendet werden:

Die beschriebene Funktion erfordert die Verwendung eines E-Mail-Clients, d. h. eines Programms, das E-Mails lesen, schreiben, versenden und empfangen kann (z. B. Outlook, Outlook Express, Eudora).

Eine andere sehr beliebte Methode zur E-Mail-Verwendung ist Webmail. Dabei wird der E-Mail-Client durch einen einfachen Internet-Browser (z. B. Opera oder Internet Explorer) ersetzt. Der Zugriff des Clients auf den E-Mail-Server erfolgt über eine speziell dafür konzipierte Website (z. B. http://webmail.pt.lu/ oder http://mail.yahoo.com/).

Screenshot applications mail

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PROTOKOLL BESCHREIBUNG
SMTP SIMPLE MAIL TRANSFER PROTOCOL
  Versand der E-Mail vom Absender zum Server und Übermittlung von Server zu Server
POP3 POST OFFICE PROTOCOL
  E-Mail-Empfangsprotokoll. Das älteste und am häufigsten verwendete Empfangsprotokoll.
IMAP4 INTERNET MESSAGE ACCESS PROTOCOL
  Mit POP3 vergleichbares Empfangsprotokoll. Ein Protokoll neueren Datums, das neue Funktionen aufweist. Diese Funktionen haben keinen besonders großen Nutzen für die User, daher findet IMAP4 keine große Verwendung.


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3. Welches sind die mit der Verwendung von e-Mails verbundenen Risiken ?
 

Eine E-Mail stellt gewisse Risiken für die Anwender dar und ist anfällig für zahlreiche Übergriffe. Aufgrund der starken E-Mail-Verwendung sind diese Risiken entsprechend stark verbreitet und bedrohen fast alle Benutzer. Die wichtigsten Risiken f ür die E-Mail-Anwender sind:

Würmer und Viren
Ein Virus ist ein Programm (oder Teil eines Programms) - auch ausführbarer Code genannt -, das sich verbreitet, indem es sich an diverse Dateien oder andere Programme anhängt, Computer infiziert und sich ohne Wissen der User von einem Gerät zum anderen verbreitet. Ein Virus aktiviert sich nur, wenn ein User aktiv den Code ausführt in den er integriert ist.

Ein Wurm ist ein Programm, das dem eines Virus ähnelt. Ein Wurm benötigt jedoch, im Gegensatz zum Virus, nicht die Mitwirkung des Menschen um einen Computer zu infizieren. Er verfügt über einen Automatismus, der es ihm ermöglicht seinen Code automatisch auszugeben und in der Folge neu zu infizierende Ziele zu suchen.

(lesen Sie auch: Themenblatt Würmer und Viren)

Durch die direkte Integration des aktiven Codes in bestimmte E-Mail-Clients sowie durch neue Viren-Kodierungstechniken können Viren heute aktiv werden, ohne dass ein Anhang geöffnet wird.
 

Verbreitung
Die Entwickler der E-Mail-Protokolle haben nicht berücksichtigt, dass Vertraulichkeit und Integrität der ausgetauschten Daten gewährleistet sein müssen: Alle E-Mails werden standardmäßig in Klartext im Internet versandt, und jeder, der auf die E-Mail auf ihrem Weg zum Empfänger Zugriff hat, kann den Inhalt lesen und kopieren. Darüber hinaus ist die Integrität der Nachricht nicht geschützt, und es lässt sich leicht eine E-Mail mit einer falschen Absenderadresse versenden (Identitätsdiebstahl).

Die Zugangsdaten des Users zu seiner Mailbox (Username und Passwort) sind ebenfalls für jeden lesbar, der sie abfangen oder darauf zugreifen kann.

Trojanische Pferde
Ein Trojaner ist ein Programm oder ein Teil eines Programms (auch ausführbarer Code genannt), das den Anschein erweckt, harmlos zu sein, in Wirklichkeit jedoch ähnlich wie ein Virus den Zweck hat, einen Computer ohne Wissen der Anwender zu infizieren.

Im Unterschied zu einem Virus oder einem Wurm reproduziert sich ein Trojaner nicht. Er verbreitet sich auch nicht weiter. Er kann jedoch in bestimmten Fällen eine ebenso zerstörerische Wirkung haben.

(lesen Sie auch Themenblatt Trojanische Pferde)

Die E-Mail ist ein beliebtes Mittel, um einen Trojaner zu aktivieren und auf einem Zielrechner zu installieren.
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Spyware
Spyware ist ein Programm, das Informationen über den Anwender oder über seine Gewohnheiten ohne dessen Erlaubnis über das Internet insbesondere an Werbekunden übermittelt. Spyware wird in erster Linie über Websites und manchmal per E-Mail übertragen.

Beispiel:
Keylogger ist ein Tool, das alle Tastenanschläge auf einem Computer aufzeichnet.

Missbrauch und Fälschungen
Die Account- und Usernamen, die erforderlich sind, um auf einen E-Mail-Server zuzugreifen, werden in Klartext (ohne Verschlüsselung) über das Netz versandt. Böswillige, die bestimmte Kenntnisse und geeignete Tools besitzen, können den Netzverkehr abhören, die Kennungen wiederherstellen und anschließend auf ein Konto zugreifen, das ihnen nicht gehört.

Spam
Spam ist die absichtliche Überschwemmung eines E-Mail-Accounts durch die Zusendung unerwünschter E-Mails wie etwa Werbung. Bei dieser Technik des Versands unerwünschter Massen-E-Mails wird besonders häufig die Absenderadresse gefälscht.

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social engineering
Social Engineering ist eine nicht technische Manipulations- und Angriffsform, die darin besteht, die Arglosigkeit des Opfers auszunutzen, um sich persönliche Daten oder vertrauliche Informationen zu verschaffen.

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flchedte Beispiel 1 : Ein Angreifer gibt sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus und versucht, eine Kreditkartennummer zu erhalten.
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flchedte Beispiel 2 : Ein Angreifer gibt sich als Netzwerkadministrator einer Firma aus, bei der angeblich ein Softwareproblem aufgetreten ist, und fragt nach dem persönlichen Passwort.
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phishing (fishing aussprechen)
phishing ist die Verknüpfung einer unerwünschten E-Mail (Spam) mit einer illegalen Website, die das Design einer legitimen Geschäfts-Website nachbildet und den Internetnutzer verleitet, dort seine persönlichen Daten, insbesondere die Bankdaten, einzugeben.

Diese falschen Internetseiten bilden meist Websites großer US-amerikanischer Banken nach. Aber z. B. und PayPal auch eBay werden von Online-Kriminellen missbraucht.

Phishing ist also eine Kombination aus Social Engineering und Identitätsdiebstahl.
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4 Wie kann man sich schützen
 

Würmer und Viren und Trojanische Pferdebarre horizontal
flchedte Verwenden Sie auf Ihrem Computer ein Virenschutzprogramm mit Firewall;
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flchedte Öffnen Sie keine E-Mails, Software, Programme oder anderen Dateien, deren Betreff oder Inhalt Ihnen ungewöhnlich oder verdächtig vorkommt;
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flchedte Installieren Sie sogenannte Patches, die in den meisten Fällen ebenfalls gegen eine Infektion und die Verbreitung von Würmern schützen.
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(siehe auch Themenblatt Würmer und Viren und Themenblatt Trojanische Pferde).

Verbreitung
Sind die per E-Mail zu übertragenden Daten vertraulich, ist ein Verschlüsselungsprogramm zu verwenden. Dadurch werden die Daten nur für den Empfänger lesbar. Mit diesen Programmen lassen sich entweder der gesamte Inhalt der E-Mail oder auch nur die Anhänge verschlüsseln.

(siehe auch Themenblatt Cryptographie).

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Missbrauch und Fälschungen Die elektronische Signatur bietet Schutz gegen Identitätsdiebstahl (Usurpation) und -fälschung. Mit der digitalen Signatur einer E-Mail lassen sich die Integrität der E-Mail (vor Fälschung) und auch die Integrität des Absenders sicherstellen.

(siehe auch Themenblatt Cryptographie).

Spam Um sich gegen Spam zu schützen, gibt es nur wenige wirksame Mittel. Internetnutzer können jedoch sicherstellen, dass ihr Internet Service Provider (ISP) die bekannten Spams mit einem guten Filter blockiert. Es gibt Listen bekannter Spam-Versender. Diese Versender werden auf schwarze Listen gesetzt (auch Blacklist genannt). ISPs können Server, die auf dieser Liste stehen, daran hindern, E-Mails an einen ihrer Kunden zu schicken.

Phishing Das einzige Mittel, um sich gegen Phishing und Social Engineering zu schützen, besteht darin, niemals vertrauliche Informationen (Passwort, Kreditkartennummer usw.) zu versenden, ohne sich der Identität der Person, die danach fragt, ganz sicher zu sein.

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